Der australische Snowboarder Cameron Bolton hat sich im Training bei den Olympischen Winterspielen in der Halfpipe zwei Halswirbel gebrochen. Der australische Verband bestätigte eine Verletzung sowie das Olympia-Aus des 35-Jährigen auf seinem Instagram-Kanal.
Zunächst dachte Bolton noch, sein Sturz sei glimpflich ausgegangen. Er habe die erste Nacht noch im Hotel verbracht. Am Morgen nach dem Unfall seien die Nackenschmerzen aber stärker geworden. Daraufhin sei Bolton mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden. Dort seien zwei Frakturen festgestellt worden.
«Vor ein paar Tagen habe ich beim Training einen Fehler gemacht und den Preis dafür bezahlt. Ich habe mir mehrere Brüche im Nacken und Rücken zugezogen, aber die Bänderverletzungen weiter oben verschlimmern die Situation und machen sie ernster», teilte Bolton in den sozialen Medien mit.
Alisa Camplin, sogenannter Chef de Mission des australischen Teams, erklärte, Bolton sei trotz der Schwere der Verletzung guter Dinge und werde von seiner Frau begleitet. «Cam wollte seinen Teamkollegen klarmachen, was passiert ist, dass es ihm gut geht und er gut versorgt wird», sagte Camplin in Livigno.

